Nina Brenner MA – Sportwissenschaftlerin

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Brennnessel – die heimische Allrounderin

Die Brennnessel ist eine absolute Allrounderin unter den heimischen Wildkräutern. Wenn man an die Brennnessel denkt, kommt einem wohl meist erst das brennende Gefühl auf der Haut in den Sinn und weniger die positiven Eigenschaften dieser unterschätzen Heilpflanze.

Positive Eigenschaften 

In ihr steckt nämlich eine ordentliche Portion Eisen, Mineralien und Spurenelemente. In unserer heutigen Ernährung weisen die Lebensmittel aufgrund ihrer starken Verarbeitung nur noch sehr wenig von diesen Vitalstoffen auf. Wir müssen also explizit versuchen, durch ganz bestimmt gewählte Lebensmittel den Bedarf an wichtigen Nährstoffen wieder zu decken. Leider spielt hier auch die Aufnahmefähigkeit der Magen- und Darmwand eine wichtige Rolle. Das würde den Rahmen dieses Beitrags allerdings sprengen und sollte in einem extra Artikel genauer beleuchtet werden.

Die entschlackende Wirkung der Brennnessel können wir vor allem jetzt in der Frühjahrszeit optimal nutzen. Sie wirkt befreiend und die Frühjahrsmüdigkeit kommt erst gar nicht auf. Nicht nur die Blätter haben eine heilende Wirkung. Auch die Samen stecken voller positiver Eigenschaften und trotzen mit wichtigen ungesättigten Fettsäuren und Vitamin C, A & E den Superfoods von Übersee.

Verwendung 

Die Brennnessel eignet sich super als Frühjahrstee aber auch als Superfood in grünen Smoothies. Sowohl die frischen, als auch die getrockneten Blätter passen für den Tee wunderbar. Allerdings sollte er aufgrund der blutreinigenden Wirkung nur ca. 4-8 Wochen regelmäßig getrunken werden. Ich empfehle eine ca. 4 Wochenkur. Die erste Tasse sollte auf nüchternen Magen direkt in der Früh getrunken werden und weitere 2 Tassen im Laufe des Vormittags. Allerdings muss ausgiebig Wasser getrunken werden, um durch die harntreibende Wirkung nicht zu viel Wasser zu verlieren. Für schwangere Frauen wird der Brennnesseltee NICHT empfohlen.

Die Blätter schmecken (anscheinend) auch super in Salaten. Ich werde das dieses Jahr auf alle Fälle testen und berichten 🙂 Dabei ist aber wichtig, die Blätter zuvor in ein Geschirrhandtuch einzuwickeln und mit einem Nudelholz auszurollen. Die Nesseln werden abgebrochen und dem spinatig süsslichen Geschmackserlebnis steht nichts mehr im Wege. Aber auch zubereitet wie Spinat oder als Suppe ist die Brennnessel eine feine Allrounderin in den täglichen Mahlzeiten.

Also ab mit euch in den nächsten Bioladen – Ausprobieren und gerne berichten!

Eure Nina